>

LKZ 24. Dezember 2009

shapeimage_1-4_med_hr

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ludwigsburger Kreiszeitung / Foto: Christian Steiner

EHEMALIGES KASINO SOLL GROSSES WOHNHAUS WERDEN.

Neben dem Wachhaus und Turnhalle ist das einstige Offizierskasino das einzige Gebauude, das vom Abriss der ehemaligen Flak Kaserne ausgeschlossen wurde. Es steht unter Denkmalschutz - und ist deshalb aus steuerlichen Gruenden fuer private Investoren interessant. Ein solcher Investor steht offenbar kurz vor Vertragsabschluss mit der Stadt, wie Baubuergermeister Hans Schmidt gegenueber unserer Zeitung erklaerte.

Der Kaufinteressent will das stattliche Haus - es umfasst 3500 qm Nutzflaeche- in ein Wohngebaeude verwandeln. Ueber 20 Wohnungen seien machbar, so Schmidt. Gleich neben dem Kasino steht noch die alte heizzentrale. Sie ist noch immer in Betrieb, sorgt fuer Waerme etwa in der nahen Schloesslesfeldschule. Und sie soll auch uebergangsweise das Fernwaermenetz im Neubaugebiet versorgen.

Schon naechstes Jahr soll aber die Leitung vom neuen staedtischen Holzheizkraftwerk bis in die Hertenecker Hoehe verlegt sein.

Kommt Heizzentrale unter die Erde? Die Heizzentrale vor Ort soll dennoch bleiben. Und moeglicherweise einmal modern fuer einen nachwachsenden Rohstoff al Energietraeger nachgeruestet werden. Im Moment allerdings drehen sich die Ueberlegungen der Stadt darum, ob man das Gebaeude neben dem Kasino abreissen und die Heizanlage unter die Erde schaffen kann. das waere paralell zum Bau einer Tiefgarage denkbar.